Neubau eines Doppelhauses in Aldenhoven

Wegen steigender Grundstückspreise im Raum Aachen werden Alternativen zur Realisierung von qualitativ hochwertigem Wohnraum im näheren Umfeld gesucht. Die gute Infrastruktur und Autobahnanbindung an Aachen (20 Minuten), Düren und Düsseldorf war entscheidend für die Wahl Aldenhoven. Die gut gelegenen Grundstücke in einem Neubaugebiet sind mit der Nähe zum Ortszentrum in das Dorfleben integriert. Das Grundstück wurde von uns erworben und parzelliert. Mit ca. 350 m² sind die Parzellen gut nutzbar. Die bauliche Nutzung wird jedoch durch zahlreiche Festsetzungen des qualifizierten B-Planes eingeschränkt. Dieser verlangt eine anderthalbgeschossige Bauweise und geneigte Dächer, Trauf- und Firsthöhe sind festgelegt.

Gestaltung

Mit einem Pultdach ist das erlaubte Maß der baulichen Nutzung in Gänze ausgenutzt worden. Trotz einer Hausbreite von nur 6,30 m konnte eine Wohn- und Nutzfläche von ca. 218 m² erreicht werden. Im Innenraum wurde durch eine groß angelegte Galerie eine Großzügigkeit und Wohnqualität erzeugt, die einem freistehenden Gebäude mit einer größeren Grundfläche entspricht. Durch die traufhohe Verglasung von 3,70 m Höhe über die komplette Gartenseite wird der Außenbereich in die Aufenthaltsräume Küche, Essen und auch Wohnen auf der Galerie einbezogen. Die offene Raumstruktur schafft in diesem Gebäude neben der Großzügigkeit auch Privatsphäre. Durch die Verlagerung des Wohnbereiches auf die Galerie entsteht eine Rückzugsmöglichkeit für Eltern, die mit dem angrenzenden Bad und Schlafzimmer über ihre eigenen Räumlichkeiten im 1. Obergeschoss verfügen. Im Erdgeschoss, in welchem sich alles zentral um die offene Wohnküche mit großzügigem Essplatz „abspielt“, sind auch die Kinder untergebracht. Zwei Zimmer mit Duschbad liegen in Nähe der Haustüre und schaffen so auch notwendige Distanz im Familienalltag. Im Keller ist über eine Abgrabung ein weiterer voll belichteter Aufenthaltsraum geschaffen worden, der sowohl für ein weiteres Kind als auch als Hobby- oder Arbeitszimmer genutzt werden kann. Ein Ofen, dessen Edelstahlschornstein durch den Luftraum vom Erdgeschoss bis ins 1. Obergeschoss durch das Dach läuft, kann in den „Übergangsmonaten“ und im Winter die zentralen Räume im Erdgeschoss und 1. Obergeschoss beheizen, minimiert die Heizkosten und sorgt für wohnliche Atmosphäre in beiden Geschossen. Das äußere Erscheinungsbild ist geprägt durch die strenge symmetrische Anordnung der beiden Haushälften. Straßenseitig stellt sich der Baukörper zweigeschossig dar. Hierdurch wird der biedere, gewöhnliche Charakter der eineinhalbgeschossigen Bauweise komplett verdrängt. Durch die zweifarbig gestaltete Fassade war es möglich, den vorderen Gebäudeteil mit Flachdach als „kubischen Würfel“ klar vom Pultdach zu differenzieren. Zwischen den vier Doppelhaushälften ist ein langgestreckter Swimmingpool von 20 m Länge angeordnet, der über ein eigenes „Poolhaus“ mit Umkleidekabinen und Dusche verfügt.

Baukonstruktion

Das Kellergeschoss wurde als WU - Betonkeller ausgeführt. Alle Decken sind aus Ortbeton. Die Kellertreppe ist ebenfalls eine gegossene Betontreppe, belegt mit dem Feinsteinzeug des Erdgeschosses. Die Treppe ins 1. Obergeschoss ist eine Stahlwangentreppe mit Holzstufen. Die Badausstattung ist hochwertig, die Duschen „bodengleich“. Das Gebäude wurde mit KS-Wänden errichtet und die Fassaden mit Wärmedämmverbundsystem verkleidet. Die Fenster verfügen über hochwertige Holz-Aluminium-Rahmen. Beheizt werden alle Häuser über eine zentrale Heizung im „Poolhaus“. Diese verfügt über separate Heizkreise, die eine genaue Abrechnung über Wärmemengenzähler für alle gewährleistet und die Heizkosten minimiert. Unterstützt wird das System durch thermische Solaranlagen, die sich jeweils auf jedem Hausdach befinden.

Fakten